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Hausenblase

Foto folgt, Rezept befindet sich in Arbeit

Hausenblase ist die getrocknete Innenhaut der Schwimmblase vom Stör, Accipenser Huso L., stammt also aus Rußland und gelangt von dort in dünnen Blättern zu uns. Die Masse ist ziemlich farblos, hornartig und quillt schon im kalten Wasser erheblich auf, ist also im warmen Wasser noch leichter löslich. Nordamerikanische, englische, ostindische, brasilianische Hausenblase sind die dunklere Arten und von geringerer Qualität. In der bürgerlichen Küche verwendet man sie zu Cremes, Gelees, kalten Puddings etc., bei der Weinbereitung dient sie zum sog. Scheinen des Weines, wird jedoch in neuerer Zeit durch Glycerin ersetzt.