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Salicylsäure

Foto folgt, Rezept befindet sich in Arbeit

Salicylsäure aus der Gaultheria gewonnene organische Kohlenstoffverbindung mit dem Phenol bezw. der Karbolsäure eng verwandt. Die Säure ist von schwachsüßlichem Geschmack, geruchlos und bildet weiße Kristalle. Sie ist seit einigen Jahren nicht mehr frei verkäuflich, darf also nur auf ärztliche Verordnung in den Apotheken abgegeben werden. In großer Verdünnung kann sie als unschädlich bezeichnet werden. Sie besitzt starkkeimtötende Wirkungen auf die Schleimhäute, weshalb sie in der aseptischen Wundbehandlung und bei der Fabrikation von Mundwässern eine bedeutende Rolle spielt. Das bekannte Odol hat zur Grundlage, bezw. als Ausgangsmaterial Abspaltungsprodukte dieser organischen Säure. Bei der Konservierung von Früchten und Fleischwaren wird die Salicylsäure, trotz Verbotes, noch immer angewendet.