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Römische Pflaumen (blaue Dessert-Pflaumen)

Foto folgt, Rezept befindet sich in Arbeit

Zutaten und Zubereitung

Die Frucht muß besonders groß, schön und völlig ausgereift sein. Die Pflaumen müssen ganz bleiben und deshalb wird der Stein mittels stumpfen Nagels von unten noch oben ausgestoßen, alsdann in Töpfe oder kleine Fäßchen gelegt und mit dünnem kochend heißen Läuterzucker » übergossen. Dieses muß man 5-6 Tage lang wiederholen, bis der Zucker » bald dick genug ist und etwa 30 Grad hat. Am 5. und 6. Tage werden die Pflaumen mitgekocht und über Nacht in den Trockenschrank gestellt. Am andern Tag wird der Zucker » zur Probe (Faden) gekocht, die Pflaumen wieder hinein getan und alles zusammen fertig gemacht wie die vorbeschriebnen Belegfrüchte. Da diese Pflaumen von allen Früchten fast zuletzt vorgenommen werden, so läßt sich zum Verdicken des Zuckers (Sirups) auch gut der Rest von anderem FrüchteZucker », z. B. von Erdbeeren », Ananas », Himbeeren und dergl., verwenden; nur muß derselbe selbstredend geklärt und dazu geeignet sein.

Sollen die Pflaumen fertig gemacht, d. h. blau gemacht werden, so werden sie zum Abtropfen auf einem sieb über Nacht in de Trockenschrank gestellt, die kleineren Früchte in die größeren gesteckt, so daß diese voll und glatt sind, dann auf Drahtgitter gelegt und einen Moment in kochendes Wasser gehalten, damit sich das Klebrige verliert. Dann wird Holzkohle ganz glühend gemacht, darauf Salpeter gestreut und alles zusammen in einen dicht verschlossenen Trockenschrank gestellt. Darin muß man sie 10 bis 12 Stunden stehen lassen, damit sich der schöne blaue Hauch auf den römischen Pflaumen bilden kann.

Es dürfte wohl beim ersten Male nicht recht gelingen, daß die Pflaumen schön natürlich blau werden. In diesem Falle muß man das Verfahren mit den Holzkohlen, welche absolut ausgeglüht sein müssen, nochmals vornehmen.

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