Skip to main content

Glasierte Maronen (Marons glacés)

von echten, edelsten Bozener Früchten. Diese muß man oben und unten mit einem spitzen Messer einschneiden, heiß machen, abschälen und sauber machen. Dann werden die Früchte einzeln in Gaze oder dünne Leinwand eingebunden und vorsichtig blanchiert. Dieses muß sehr langsam auf schwachem Feuer und in möglichst flachen Kesseln geschehen. Auch darf man nicht zu viel Maronen » auf einmal vornehmen. Nachdem die Früchte blanchiert » sind, werden sie sofort in dünnen (10-12 °) Läuterzucker » mit einer Stange Vanille » gelegt und eben mit aufgekocht. Dann werden sie wie alle anderen Früchte fertig gemacht und 5-6 mal behandelt.

b) Das Glasieren » aller anderen Früchte, z. B. Ananas », Melange, Kalmus »Ingwer », Orangenschalen usw., hat gleichfalls in der oben beschriebenen Weise zu erfolgen, jedoch ist darauf zu achten, daß die Früchte, welche zu lange in Sirup » gelegen und nicht genügend abgelaufen sind, mit etwas lauwarmem Wasser abgewaschen werden. Zu viel Sirup » an den Früchten läßt den GlasurZucker » nicht genügend erstarren, und diese bleiben daher oft klebrig. Will man die Früchte jedoch nicht abwaschen, was bei einigen Sorten auch nicht vorteilhaft ist, so legt man dieselben, wenn der Sirup » etwas abgelaufen ist, kurz vor der Probe des Glasurzuckers in diesen und kocht alles zum schwachen Faden. Dann muß man tablieren, die Früchte auf ein Drahtgitter legen und abtrocknen lassen. Nach einigen Minuten legt man den unteren Teil der Früchte in feinen Kristallzucker oder in kleine hergerichtete Papierkapseln. Auf diese Weise bleiben alle Glasierten » Früchte längere Zeit schön und appetitlich aussehend.

Reste von GlasurZucker » können zu Kompotts und Marmeladen stets vorteilhaft verwendet werden. Aus diesem Grunde wird der Zucker » zum Glasieren » nie zu knapp genommen.

Bewerten Sie dieses Rezept

 
 
 
 
 
 
 
Bewerten
 
 
 
 
 
 
0 Bewertungen
1
5
0