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Himbeersaft

Foto folgt, Rezept befindet sich in Arbeit

Zutaten und Zubereitung

Am beliebtesten und bekanntesten ist der Saft aus frischen Himbeeren, den man auf verschiedene Arten haltbar machen kann.

1) Der frisch gepreßte Saft wird sofort und schnell zum Kochen gebracht, dann zum abkühlen 24 Stunden beiseite gestellt, damit sich die darin befindlichen Eiweißteile absetzen. Dann wird der Saft in geeigneter Weise filtriert » entweder durch einen Filtrierapparat, einen Filzbeutel oder mittels Filtrierpapier in Glastrichter usw. Auf 5 Liter filtrierten » Saft muß man 1 kg Zucker » rechnen. Dieses muß man zusammen zum Kochen bringen, in Flaschen füllen, luftdicht verschließen und pasteurisieren (dünsten).

2) Die frischen, gut zerdrückten Himbeeren werden mit 2-3 Prozent Zucker » zusammen (damit die eigenartig schöne Farbe gewahrt bleibt) in Steintöpfen gut zugedeckt, 4-5 Tage mäßig warm zum Gären gestellt. Dann nimmt man eine kleine Probe, halb Weingeist und halb Saft. Wird dieses nicht mehr trüb, so ist der Saft ausgegoren. Dann wird das Ganze auf ein Haarsieb gegeben und der gewonnene Saft in der angegebenen Weise filtriert. 1 Liter filtrierter Saft wird mit 1 kg Raffinade gemischt und zum Kochen gebracht. Diesen Saft läßt man etwa 5 Minuten gut kochen, entfernt sorgfältig den Schaum, gießt das Ganze nochmals durch ein Flanelltuch und füllt den fertigen Saft in Flaschen, welche luftdicht verschlossen und gedünstet werden. Sollte dieser Saft nicht schön rot oder naturell genug sein, so setzt man diesem 1/3 Teil Kirschsaft » zu.

3) Soll der Saft mehr Zucker » enthalten, so werden 35 Teile Saft, 65 Teile Zucker » gerechnet oder etwa 500 Gramm Saft auf 1 kg Zucker.

4) Soll der Himbeersaft » ein kräftiges natürliches Aroma haben, so verfahre man in folgender Weise: Die reifen, ausgesuchten und unverletzten Beeren werden in große geräumige Glas- oder Steingefäße schichtenweise mit gestoßenem RaffinadeZucker » eingelegt und zwar unten eine etwa 2 cm hohe Zuckerschicht, darauf das gleiche Quantum Himbeeren, dann wieder Zucker,, dann Himbeeren usw. Zuletzt wird mit einer Zuckerschicht abgeschlossen. Dann muß man die Gefäße gut verbinden und an einem kühlen Orte einige Zeit stehen lassen, bis sich eine sirupartige Flüssigkeit gebildet hat. Durch Aufnahme des Wassergehaltes, welcher in den Beeren ist, zerfließt der Zucker » und nimmt alle löslichen Bestandteile der Früchte in sich auf.

Zuletzt wird das Ganze auf ein Flanell- oder ein Haarsieb gegeben, der abgelaufene Saft filtriert, in Flaschen gefüllt, verkorkt und gedünstet (pasteurisiert). Das übrige wird durch ein Haarsieb getrieben und gibt, nach der unter Früchten angegebenen Vorschrift eingekocht, eine vorzügliche Marmelade.

 

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