Zum Hauptinhalt springen

Sauerbraten

Sauerbraten frisch aus dem Kochtopf

Für Sauerbraten verwende ich normalerweise Pferdefleisch, in diesem Rezept habe ich es mit Rindfleisch versucht und war trotzdem sehr zufrieden😊

Abgesehen von der 7-tägigen Wartezeit, bis das Fleisch lange genug im Sud gelegen hat, sollte man auch für die Zubereitung ein paar Stunden Zeit einplanen.

 

 

Zutaten und Verarbeitung

  • ca. 2 kg Rinderschmorbraten

Das Fleisch waschen und zur Seite legen.

  • 2 Zwiebeln
  • 1 Karotte
  • 1 Sellerie

Das Gemüse zerkleinern. Die Zwiebeln in breite Ringe/Streifen schneiden, die Karotte in kleine Viertel und die Sellerie in kleine Würfel zerteilen. 1/3 des Gemüses in eine große Schüssel geben, darauf das Fleisch legen und das restliche Gemüse über das Fleisch verteilen. 

  • 1 l Rotwein
  • 1 l Rotwein-Essig
  • 3 Lorbeerblätter
  • 10 Wacholderbeeren
  • 5 Körner Piment
  • 5 Gewürznelken
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Zucker

Rotwein, Essig und alle weiteren Zutaten in einen Kessel geben und kurz aufkochen lassen. Anschließend wird die Flüssigkeiten mit allen Gewürzen über das Gemüse und Fleisch gegeben. Die Schüssel mit Klarsichtfolie einwickeln und alles abkühlen lassen. Ist der Schüsselinhalt kalt, kommt die Schüssel für 7 Tage in den Kühlschrank. Nach ca. 3 Tage das Fleisch wenden.

Sind die 7 Tage um, siebt man die Flüssigkeit, so dass man das Gemüse und den Sud getrennt zur Seite stellen kann. 
Kleiner Hinweis: Ich verarbeite das gesamte Gemüse in der Soße. Wem das zu sauer ist, der sollte besser nur 1/3 verwenden.

  • Schwarzer Pfeffer

Das Fleisch setzt man auf einen Teller und würzt es kräftig mit schwarzem Pfeffer von allen Seiten. Über die Menge kann ich nicht viel aussagen, da ich hier nach Augenmaß würze. Aufgrund der ca. 2,5 l Flüssigkeit achte ich darauf, dass alle Oberflächen "dicht" bestreut sind.

Nach dem Pfeffern wird das Fleisch sehr heiß von allen Seiten angebraten. Um eine schöne Grundsubstanz für die Soße zu bekommen, muss das Fleisch 6-8 mal mit einer Schöpfkelle voll Sud übergossen werden. Nach jedem Guss lässt man das Fleisch so lange braten, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Wenn dieser Vorgang ca. 6-8 mal wiederholt wird, ergibt sich eine schöne würzige Basis für die Soße. Der Vorgang nimmt zwar viel Zeit in Anspruch, lohnt sich aber auf jeden Fall.

  • 2 Zwiebeln

Sobald die letzte Schöpfkelle verdampft ist, gibt man 2 klein gewürfelte Zwiebeln in den Topf und lässt diese auch noch anrösten.

  • 150 g Printen/Lebkuchen
  • 4 EL Zuckerrübensirup
  • 6 EL Sultaninen
  • 0,5 L Wasser
  • Restlicher Sud
  • beiseite gestelltes Gemüse
  • 2 EL Tomatenmark

Sind die Zwiebeln fertig, kommen alle übrigen Zutaten in den Topf. Rühren nicht vergessen, damit sich am Boden aus dem Röst-Ansatz kein dicker schwarzer Klumpen bildet😉

Printen sind nicht immer ganz so einfach zu bekommen. Daher kann man auch auf Frühstückskuchen (Kandiskuchen) ausweichen.

Bezüglich des beiseite gestellten Gemüses sollte beachtet werden, dass dieses sehr sauer ist. Wer den Geschmack der Soße milder mag, sollte max. 1/3 des Gemüses verwenden und den Rest entsorgen.

  • 2 P. Sahne

Der Topf darf nun ca. 2 Stunden vor sich hin köcheln. Gegen Ende der 2 Stunden nehme ich das Fleisch aus dem Topf und zerkleinere ca. 1/3 des Gemüses mit dem Pürier-Stab. Das dickt die Soße noch etwas ein. Mehr darf allerdings auch nicht püriert werden, da der Geschmack sonst in Richtung Gemüsesuppe erinnert.

 

 

Bilder zum Rezept

Sauerbraten mit Kartoffelklößen
Sauerbraten - Röstansatz herstellen
Sauerbraten - eingelegtes Fleisch
Sauerbraten-Sud
Sauerbraten - gesiebtes Gemüse
Sauerbraten - gesiebter Sud
Sauerbraten 1 Woche eingelegt
Sauerbraten frisch eingelegt
Sauerbraten - Gemüse für den Sud

Rezept-Bewertung

 
 
 
 
 
 
 
Bewerten
 
 
 
 
 
 
2 Bewertungen
1
5
3
 
Trenner

Kommentare zum Rezept

Es wurden noch keine Kommentare eingetragen.
Trenner