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Spritzkuchen

Foto folgt, Rezept befindet sich in Arbeit

Zutaten und Zubereitung

Manche Hausfrauen sind sich noch im Unklaren, wie man einen wirklich guten und schönen Spritzkuchen herstellt; es ist im Grunde genommen auch nicht so einfach, aber doch nicht schwer, denn wenn man erst eine richtige Anleitung hat und diese genau ausführt, so ist es hernach ein leichtes, die so beliebten Spritzkuchen anzufertigen. Nachstehend die Anleitung: 1/8 Pfd. Butter » (eventl. bei einer billigen Herstellung nur Schmalz » oder halb Schmalz; der Geschmack ist fast der selbe eventl. auch nur Wasser), ¼ Liter Wasser, ¼ Liter Milch », eine Prise Salz auf Feuer stellen, dann 360 Gramm Mehl » (gesiebt, damit keine Knöllchen darin sind) in die Milch » schütten, schnell unterrühren, bis die Masse schön fest ist und sich zusammenballt, die Milch » muß kochen und in die Höhe steigen. Jetzt rührt man immer 2-3 Eier » unter die Masse, aber so, daß der Teig ganz klar gearbeitet ist - es gehören 11-13 Eier », je nach der Größe dazu. Am Schluß geben wir pulverisiertes Hirschhornsalz hinzu (Ammonium) und zwar soviel, wie man leicht in einen Zweilotstein schütten kann; eher etwas knapp, als mehr, besonders wenn dieses frisch ist und seine Vollkraft besitzt. Nun stellen wir unser Schmalz » aufs Gas (ich halte Gas für am besten, da man das Feuer besser regulieren kann). Den Hitzegrad erkennt man leicht, indem man einen Tropfen Wasser in das siedende Schmalz » gibt, dieses wird nun stark zischen. Mit dem Spritzbeutel, in welchen wir eine Sterntülle besteckt haben und mit beschriebener Masse gefüllt, dressieren » wir aufgebutterte Pergaminpapier-Kringel. Man wird bei einiger Uebung bald heraus haben, wie groß und wie viel auf ein Blatt gehen, ebenfalls wie viel in die Pfanne gehen; nun nehmen wir das Papier an einem Zipfel und geben die kleinen Kringel ins Fett und zwar so, daß die Spritzkuchen nach unten, also im Fett schwimmen und das Papier oben ist, was wir nun ruhig abnehmen können, da sich die Kuchen von dem gefetteten Papier gelöst haben; wenn diese nun auf der unteren Seite Farbe haben, so wenden wir sie schnell herum und so noch zweimal wenden, damit der Teig gut ausgebacken ist und die Kuchen die Form behalten. Sowie die Kringel zu wenig gebacken sind und doch Farbe haben, was daher rührt, wenn das Fett zu heiß ist, so fallen sie ein und werden unansehnlich, sie müssen wie gesagt, auf jeder Seite zwei Mal gebacken werden. Noch heiß glasiert, resp. taucht man die Spritzkuchen in Vanille-Punschglasur, welche recht dünn gehalten wurde, ein Abtrocknen ist unnötig; man kann mit der Sterntülle einen Sahnenreif aufspritzen, somit erhält man ein Rahmdessertstückchen, vielleicht je nach Geschmack einige geröstete gehackte Mandeln » oder gerieb. Schokolade auf die Sahne streuen, man erhält somit eine kleine Abwechselung. Von dieser Spritzkuchenmasse kann man ebenfalls Windbeutel, Eclaires, Salambo etc. anfertigen; diese Masse habe ich schon jahrelang im Gebrauch, also erprobt.

 

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